Romantische Rose – Zeichen der Liebe

Als Zeichen der Liebe benutzt man Rosen oftmals. Alles rund um Rosen erfahren Sie von hier.

Rosengärten des Adels

In früheren Zeiten schwörte man noch auf ganze Rosensträuche, die man in prunkvollen Rosengärten aufzog, während die Rose heute vor allem als Schnittblume bekannt ist. Jeder Adelige oder Herrscher, der etwas auf sich hielt, umgab seine Residenzen mit riesigen Rosengärten, die eine Vielzahl unterschiedlicher Exemplare enthielten.

Solche Rosengärten wurden eigentlich nur zum entsprechenden Lustwandeln genutzt und genießen.

Geschichte des Bergparks Wilhelmshöhe in Kassel

Im Bergpark Wilhelmshöhe in Kassel findet man einen ganz besonderen Rosengarten. Die hier wachsende Rosen haben teilweise eine langjährige Geschichte, weshalb sich der Park vor allem für solche Rosenfreunde eignet, die besonderen Gefallen an historischen Gattungen dieser Art haben.

Eine nüchterne Klosteranlage lag einst dort, wo sich heute der Rosengarten befindet. Jedoch heiratete im Jahre 1760 der Herrscher, der nun in der dort befindliche Residenz lebte, eine englische Prinzessin. Wilhelmshöhe nahm durch diese Dame den Geschmack und den Stil des englischen Adels an, wodurch sich das Gelände schnell in einen barocken Garten verwandelte.

Denn der damalige Gartenmeister verwandelte das Areal nicht nur in einen Traum aus englischer Landschaftsarchitektur, er erschuf auch eine ganz neue Sorte von Rose, verfügte er augenscheinlich über einen sehr grünen Daumen. Er taufte seine Züchtung „Die Perle von Weißenstein“.

Auch irgendwann wurde das einstige Schloss im Wechsel der Residenten abgerissen und man errichtete an seiner Stelle die so genannte Roseninsel. Zum Verkauf und Tausch wurden hier vornehmlichen Arten angeboten. Um einen historischen Gartenfachhandel ging es sich also in gewisser Weise.
Auch „Die Perle von Weißenstein“ fand auf diesem Wege ihre Verbreitung.

Man löste 1870 das Geschäft auf, doch schon 1981 erlebte die Roseninsel ihren zweiten Aufstieg. Man legte das Gelände anlässlich der Bundesgartenschau völlig neu auf und fand dabei einige Exemplare der „Perle von Weißenstein“, die die Jahrhunderte dank ihrer Robustheit ganz ohne Pflege überlebt hatte.