Wandern mit Kleinen – Tipps

Erholsam und spannend können Familienwanderungen sein. Man sollte sehr gut vorbereitet sein, wenn er mit Kleinen wandert.

An das gemeinsame Wandern können Kleine schon mit zwei Jahren gewöhnt werden. Die Strecken sollten aber ganz abwechslungsreich und kurz sein. Erlebniswanderwege sind bei kleinen Kindern äußerst gut geeignet.

Sofern die Kinder müde werden, ist es sinnvoll, einen Bollerwagen oder eine Sportkarre mitzunehmen.

Am Entdecken haben Kinder im Kindergartenalter viel Freude, deswegen sind Stationen samt Lehrtafeln auf speziellen Routen für Kinder äußerst interessant. Die Wanderungen mit Kindern dieser Altersgruppe sollten nie länger als zwei bis vier Stunden dauern und sich nach der Konstitution des Kindes richten.

Die Wanderungen können bei Schülern anspruchsvoller sein und auch auf schwierigeren Wegen stattfinden. Falls ausreichend Pausen eingeplant werden, sind auch mehrtägige Wanderungen mit Kindern ab etwa 11 Jahren möglich.

Wandertouren mit Kindern sollten immer sorgfältig geplant werden. Außer der Länge samt Beschaffenheit der Wanderstrecke ist die Ausrüstung auch ganz wichtig. Im Wanderrucksack sollten sich Fernglas, Sonnencreme, Blasenpflaster und normales Pflaster sowie Kamera befinden.

Auch frisches Obst, kleine Snacks, die Lieblingsbonbons und etwas Traubenzucker gehören dazu, falls kein Picknick geplant ist. Getränke wie Mineralwasser, Früchtetee oder Saftschorlen sind äußerst wichtig.

Die Kleidung ist sehr wichtig, damit die Kinder nicht schon nach wenigen Metern die Lust am Wandern verlieren. Die Bekleidung aller Wanderer leicht, atmungsaktiv und der Witterung angepasst sein.

Kinder sollten für einen sicheren Tritt und zum Schutz der kleinen Füße eigene, gut angepasste Wanderschuhe erhalten und diese schon vor der Wanderung einlaufen. So werden Schwielen und Blasen an den Füßen vermieden.

Falls Familien gemeinsam wandern, danach sollten sie gut aufeinander achten. Kinder gehen immer voran, und sollte sofort eine Rast eingelegt werden, falls Anzeichen vorn Erschöpfung erkennbar sind.

Kinder sind unstet und laufen keine „geraden“ Wege. Die Tour wird durch kleine Abstecher in die Umgebung oftmals länger als geplant. Mehr Pausen sind deswegen sehr wichtig.

Die Wanderroute sollte abwechslungsreich und dem Fitnessgrad des jüngsten Wanderers angepasst sein. Kinder lieben Abenteuer und deswegen sollte der Wanderweg so viel wie möglich schöne Ausblicke sowie abwechslungsreiche Landschaften bieten.

Als spannende Belohnung kann der Streichelzoo eines Bauernhofes, ein Waldspielplatz oder der Badestrand am Ziel winken.

Die Route kann gemeinsam festgelegt werden, falls die Kleine bereits etwas erfahrenere Wanderer sind. Vor allem Mehrtageswanderungen in einer Hütte oder mit Übernachtung im Zelt sind spannend.